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#faktenmontag 09. August

 

#faktenmontag - Habt ihr gewusst, dass...

Grannen zur tödlichen Gefahr eines Hundes werden können?

Grannen sind ein Bestandteil der Blütenstände vieler Gräser. Häufig wird davon ausgegangen,
dass Grannen nur an Getreidesorten zu finden sind aber auch einige Wiesengräser besitzen Grannen.
Mit ihren Widerhaken bleiben Grannen im Fell des Hundes hängen können sich unter die Haut bohren
und dort sogar noch weiter wandern. Besonders schwerwiegend kann es werden, wenn ein Hund
eine Granne während dem Schnüffeln aus Versehen einatmet. Die Granne kann bis in die Lunge
wandern was eine Lebensbedrohliche Situation darstellt. Eine Granne die ins Ohr gelangt,
kann sich durchs Trommelfell bohren und dort ebenfalls einen erheblichen Schaden anrichten.

Das gefährliche ist, dass es meistens nicht bemerkt wird, wenn der Hund während dem Spaziergang
eine Granne „mitnimmt“ und die Symptome die eine verirrte Granne verursacht sind sehr unterschiedlich.
Kopfschütteln, Niesen, an einer Stelle lecken, kratzen, lahmen, gerötete Schleimhäute….das alles sind
Symptome die auch auf viele andere Erkrankungen schließen lassen, weswegen der Verdacht nicht
unbedingt sofort auf eine Granne als Auslöser fällt. Ein Röntgenbild hilft leider auch nicht weiter
und so dauert es oft sehr lange bis die Ursache gefunden wird. Häufig ist dann eine Operation
notwendig um die Granne zu entfernen.

Lasst also eure Hunde bitte nicht durch hohe Wiesen oder Felder rennen (dagegen sprechen ja
sowieso auch noch andere Gründe). Sucht das Fell ab und entfernt Grannen die sich im Fell
verfangen haben außerdem solltet ihr die Pfoten und die Ohren auch regelmäßig kontrollieren
damit ihr eine verirrte schnell findet und entfernen könnt. Wenn ihr den Verdacht habt,
dass euer Hund eine Granne eingeatmet hat, dann geht zum Tierarzt um die Granne sofort
entfernen zu lassen um so größere Schäden zu verhindern.



Viele Grüße
Eure Steffi