Kontaktbanner
Hauptbanner_blauebalken.jpg

#faktenmontag 03. August 2020

 

#faktenmontag - Habt ihr gewusst, dass...

euer Hund auch eine Wasserrute bekommen kann, wenn er überhaupt nicht schwimmen war?

Sommerzeit = Wasserruten-Zeit? Stimmt das? Jein😉
Ich werde nie vergessen wie geschockt ich war, als die Rute meines Dobermanns praktisch leblos herunter hing. Normalerweise trug sie, sie immer nach oben geringelt. Die Panik war groß, ich bin sofort mit ihr zum Tierarzt gefahren. Die Diagnose: Wasserrute.

Die Symptome sind: Ein aufgekrümmter Rücken, die Rute hängt schlaff herunter und der Rutenansatz ist meistens schmerzhaft. Vor allem im Sommer häufen sich die Fälle. Viele Hunde bekommen eine Wasserrute nachdem sie lange geschwommen sind. Daher auch der Name „Wasserrute“. Die Ursache ist starke Überbelastung im kalten Wasser oder in kalter Umgebung in Kombination mit ungenügendem Warm-up und Cool-down. Medizinisch ist noch nicht abschließend geklärt, was genau passiert. Man geht davon aus, dass Teile der Rutenmuskulatur durch die Überanspruchung stark verspannen und dass die Gelenke der Schwanzwirbel gestaucht werden. Auch wenn viele denken, dass eine Wasserrute nur vom schwimmen kommt ist das nicht der Fall. Wie bereits oben erwähnt, kann es auch bei kalten Temperaturen vorkommen ohne, dass der Hund in der Nähe von Wasser war. Übrigens gibt es auch andere Bezeichnungen für die Wasserrute bei der man nicht sofort ans Schwimmen denkt: Limber-Tail-Syndrom, Cold-Tail-Syndrom oder Dead Tail.

❓Aber was kann man tun um eine Wasserrute zu verhindern❓
🔺Warm-up und Cool-down vor bzw. nach der Aktivität
🔺Nach dem Schwimmen den Hund mit einem Handtuch trockenreiben
🔺Regelmäßig Pausen machen
🔺Die Aktivität (z.b. Schwimmen, Sport im Winter) beenden bevor der Hund zu stark ausgepowert ist auch wenn der Hund noch weitermachen möchte!

Wenn es doch mal zu einer Wasserrute kommt sollte man sie nicht unterschätzen sie ist für den Hund wirklich sehr schmerzhaft und sollte immer mit schmerzlindernden Mitteln behandelt werden. Unterstützend kann man mit Infrarot behandeln sofern es der Hund als angehenden empfindet.


Viele Grüße
Eure Steffi